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Bingenheimer Saatgut AG - Teil eines Netzwerkes


 
Team der Bingenheimer Saatgut AG
                     Das Team in Bingenheim, Herbst 2009.

 


 

Wie alles begann: der Initiativkreis für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem Anbau 

 
 

Netzwerk: Initiativkreis

Eine Gruppe aufgeschlossener und engagierter Demeter - Gärtner und Gärtnerinnen hatte schon in den 80er Jahren erkannt, dass die Saatgutfrage zu einer Schlüsselfrage des Ökolandbaus werden würde. Das rapide Verschwinden samenfester Sorten sowie der Einsatz ungewollter Züchtungstechniken stellten nach Ansicht der ersten Mitglieder des „Initiativkreises für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem Anbau“ die Grundlagen der biologischen Gemüseerzeugung in Frage. Ihr Hauptanliegen war zunächst, samenfeste Sorten aus eigener biologischer und biologisch-dynamischer Vermehrung zu erzeugen. Eine große Aufgabe, denn das Wissen über Saatgutvermehrung im Gemüsebau und speziell unter den Bedingungen des ökologischen Landbaus war kaum vorhanden.
Der Erfahrungsaustausch im Rahmen der Initiativkreistreffen war und ist bis heute daher ein wichtiger Bestandteil des Netzwerkes. Ab 1990 übernahm die Allerleirauh GmbH (Vertrieb der Bingenheimer Werkstätten) den Saatgutvertrieb. 2001 wurden schließlich alle Saatgutaktivitäten von der Allerleirauh GmbH an die neugegründete Bingenheimer Saatgut AG übertragen.

 

Zusammen initiativ sein

Die Bingenheimer Saatgut AG pflegt eine besonders intensive Beziehung zu den Saatgutvermehrern, die im Initiativkreis zusammengeschlossen sind. Diese Beziehung ist ein Grundstein für das Gelingen unserer Arbeit. Sich als Wirtschaftspartner füreinander Zeit nehmen, Assoziation der Sache und nicht des finanziellen Gewinn willens schließen, erfordert von den Beteiligten immer aufs Neue einen besonderen Einsatz. Dies gelingt nur auf der Basis von Transparenz und Vertrauen. Bei den zweimal im Jahr stattfindenden Initiativkreistreffen wird die Basis für dieses Vertrauen geschaffen.

 Initiativkreistreffen in Holland 2009


    

Meilensteine der Entwicklung
 




 

Die Gründung der Aktiengesellschaft: dynamische Weiterentwicklung

 

Als die Bingenheimer Saatgut AG im Jahre 2001 als Aktiengesellschaft gegründet wurde, stellten die Gründer die neue Aktiengesellschaft ganz in die Tradition der bereits begonnenen Arbeit. Aus diesem Selbstverständnis heraus ergeben sich bis heute die wesentlichen Grundsätze der Firma. So handelt die Bingenheimer Saatgut AG ausschließlich mit ökologischem Saat- und Pflanzgut. Wir handeln nur samenfeste Sorten und bieten bewusst kein Hybridsaatgut. 


Die Präambel der Aktiengesellschaft 

 

Die Aktionäre

Neben der Software AG Stiftung sind die Lebensgemeinschaft Bingenheim, Saatgutlieferanten und Kunden sowie befreundete Institutionen im Kreis der Aktionäre. Ziel ist es, alle am Produktions- und Verbrauchsprozess beteiligten Gruppen einzubinden. So soll sichergestellt werden, dass die Firma langfristig an den Bedürfnissen der Saatguterzeuger und Nutzer des Saatgutes ausgerichtet werden kann. Die Beteiligung aller Gruppen hat einen weiteren Vorteil: die Diskussion mit Aktionären ist wie eine kleine Marktforschung, denn ein Aktionär, der auch Kunde oder Lieferant ist, kann Gesichtspunkte aus den Bedürfnissen der Marktpartner einbringen. So können sehr frühzeitig Aspekte der Kunden oder Lieferanten in die Unternehmensführung einfließen.

 

 

Weiterentwicklung der sozialen Wirtschaftsformen

Die gegenseitige Wahrnehmung und Transparenz in den geschäftlichen Beziehungen sind eine Voraussetzung für soziale Wirtschaftsformen. Aspekte sind zum Beispiel partnerschaftliche Bezahlungsformen und die Pflege langfristiger Zusammenarbeit. Unseren Kunden gegenüber wollen wir fair informieren und sie nicht zum Kauf überreden. Eine weitere Aufgabe der Bingenheimer Saatgut AG ist es, zwischen den Möglichkeiten und Grenzen der Züchtung, der Saatguterzeugung und den Bedürfnissen der Saatgutverwender zu vermitteln. Die Besitzverhältnisse der Aktiengesellschaft zeugen ebenfalls von „anderen Wegen“: es werden nur vinkulierte Namensaktien herausgegeben, d.h. die Aktien lauten auf den Namen des Käufers. Somit ist jeder Aktionär der Gesellschaft bekannt. Die Geschäftsführung und die Aktionäre legen Wert darauf, dass sich neue Aktionäre mit der ökologischen Saatgutarbeit inhaltlich verbinden. Eine möglichst hohe Dividende zu erhalten ist nicht das Ziel eines Engagements bei der Bingenheimer Saatgut AG. Die erzielten Erträge der Aktiengesellschaft werden in der Regel wieder reinvestiert; so soll die Geschäftstätigkeit stetig weiter wachsen.

 

 


 

Kultursaat e.V. - Sorten sind Kulturgut



Logo Kultursaat e.V.Kultursaat e.V.
 

 

Ein gemeinnütziger Verein ist der Schlüssel für eine zeitgemäße Alternative in der Pflanzenzüchtung

Neben der grundlegenden Arbeit der Saatgutvermehrung wurde bald klar, dass die Züchtung neuer Sorten speziell für den Öko- Landbau der nächste Schritt sein musste. So wurde 1994 aus der Mitte des Initiativkreises der Verein Kultursaat e.V. gegründet. Viele Mitglieder des Initiativkreises sind Vereinsmitglieder geworden – einige züchten im Rahmen ihres gärtnerischen Betriebes aktiv, andere haben sich ganz auf die Saatgutvermehrung konzentriert und unterstützen den Verein als passives Mitglied. Die Arbeit von Kultursaat e.V. ist inzwischen sehr vielfältig: Sortenentwicklung, Sortenerhaltung, Züchtungsforschung und Öffentlichkeitsarbeit erfordern viel Aufmerksamkeit. Ganz im Gegensatz zur heute von weltweit agierenden Unternehmen angestrebten „Biopatentierung²“ legt der Verein Wert auf eine Betrachtung und Behandlung der Sorten als schützenswertes Gut der Menschheit. Einen privatwirtschaftlichen Besitz an Sorten und/oder DNA-Sequenzen lehnt er konsequent ab.


 

Aus der Arbeit von Kultursaat - Schritt für Schritt zu Gemüsesorten

Von Anfang an stand bei der Kultursaat-Arbeit die sorgsame Pflege und Weiterentwicklung unserer Gemüsearten im Vordergrund. Bewährte Sorten werden erhalten und neue entwickelt – alles unter dem Dach des anerkannt gemeinnützigen Vereins, damit die Sorten nicht wirtschaftlichen Interessen zum Opfer fallen sondern als Kulturgut erhalten bleiben. Für ein möglichst zielführendes Fortkommen bei der „langwierigen“ züchterischen Arbeit wurden Formen der Zusammenarbeit entwickelt, die Ähnlichkeit mit der Qualitätssicherung in Unternehmen haben. Das Schaubild illustriert die verschiedenen Elemente, die auf dem Weg der Entwicklung einer neuen Sorte beteiligt sind.


Zehn Schritte zu einer neuen Kultursaat-Sorte
               Zehn Schritte zu einer neuen Kultursaat-Sorte.

 

Internationale Vernetzung

Da es bei der Sortenentwicklung von Kultursaat e.V. um einen regionalen, partizipatorischen Ansatz geht, ist die internationale Vernetzung mit „eben solchen” Projektinitiativen eine Bereicherung für diese sich ständig weiter entwickelnde Kultursaat-Arbeit.

 Vandana Shiva, Kultursaatbotschafterin und Michael Fleck während der Konferenz in Santa Fe, USA

Während des ersten weltweiten Treffens der Dachorganisation der Ökolandbau-Verbände IFOAM zum Thema Züchtung in Santa Fe, New Mexico, USA (1st IFOAM International Conference on Organic Animal and Plant Breeding) wurden viele neue Kontakte geknüpft. Sichtlich vom Kultursaat-Engagement angetan war auch Vandana Shiva, Trägerin des Alternativen Nobelpreises und Kämpferin für den Erhalt traditionellen Saatgutes in Indien. Frau Shiva nahm die Einladung begeistert an, neben Frau Elke Röder (Geschäftsführerin des Bundesverband Naturkost Naturwaren Herstellung und Handel e.V.) die zweite (und erste internationale) Kultursaatbotschafterin zu werden.

 

 
 
 


Kommunikationsprojekte

Der Verein Kultursaat e.V. bemüht sich in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern um umfassende Information rund um das Thema ökologische Züchtung. Zwei Projekte – für die Mitmachende gesucht werden - werden im Folgenden vorgestellt:

 
Fair-Breeding

Fair-Breeding ist ein Partnerschaftskonzept mit Naturata International-Gemeinsam Handeln e.V.. Seit 2008 unterstützen Naturata-Naturkostfachgeschäfte Kultursaat bei der Entwicklung neuer, geschmackvoller und qualitativ hochwertiger Gemüsesorten. Sie geben zehn Jahre lang 0,3 % ihres Obst- und Gemüseumsatzes für die biologisch-dynamische Gemüsezüchtung an den Verein. Beweggrund der Kooperation ist unter anderem die Sorge um die Qualität: „Wenn wir in Zukunft weiterhin und zunehmend qualitativ hochwertiges Gemüse verkaufen wollen, müssen wir uns jetzt um eine entsprechende Pflanzenzüchtung bemühen“, erklärte Naturata- Vorstand Heinz Knauss anlässlich der zweiten Scheckübergabe auf der BioFach 2009. „Diese Tatsache veranlasst uns, diese einzigartige Kooperation mit den biologisch-dynamischen Gemüsezüchtern einzugehen. Das Projekt ist aus der Erkenntnis entstanden, dass auch die Pflanzenzüchtung Teil der Wertschöpfungskette ist“.



Gemüse mit Charakter Das Projekt Gemüse mit Charakter wendet sich an GärtnerInnen, die Ihren Endkunden sortenspezifische Informationen zur Verfügung stellen wollen. Das Informationsmaterial richtet sich an Endkunden. Die kleinen Hefte und Plakate veranschaulichen auf verständlicher Weise den Sortennamen und die spezifischen Sorteneigenschaften. Insbesondere für Hoffeste eignet sich das Thema. Die Sortenwahl ist ein wichtiger Baustein einer qualitätsorientierten Wirtschaftsweise. Interessierten KundInnen kann mit dieser Fragestellung die Einzigartigkeit des Fachhandels erläutert werden. Bestellungen der Informationsmaterialien über den Katalog, per E-Mail oder rufen Sie uns an. 







 

 



 

Aus der aktuellen Arbeit


Sortimentsentwicklung

Die Erweiterung unseres Sortiments ist eine kontinuierliche und anspruchsvolle Aufgabe. Bevor eine Sorte ins Sortiment aufgenommen wird, muss sie an verschiedenen Standorten in Deutschland getestet worden sein. In den Fällen, in denen die Sorten regional unterschiedliche Ergebnisse zeigen, ist dies in der Sortenbeschreibung angegeben. Der Praxistest ist für uns das wichtigste Kriterium für die Sortenaufnahme. Genauso wichtig sind die Erfahrungen der Kunden: bitte teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit, damit wir diese an andere Kunden weitergeben und so jeweils die richtige Sorte für den entsprechenden Standort und Nutzungsbereich empfehlen können.

 

Chinakohl Atsuko G241
Neben den Neuzüchtungen, die aus der Arbeit der ZüchterInnen bei Kultursaat e.V. entstehen, bieten wir Ihnen auch gute samenfeste Sorten von Züchtungsfirmen an. Leider dreht sich das Sorten-Karussell bei diesen Firmen so schnell, dass der Zukauf immer das Risiko birgt, eine Sorte auch wieder aus dem Programm streichen zu müssen.
Immer wieder fragen uns Kunden, ob wir nicht die eine oder andere Sorte, die eine andere Saatgutfirma aus dem Programm gestrichen hat, aufnehmen können. Der erste Schritt ist in einem solchen Fall die Prüfung der Sortenrechte und Kontakt zur Züchterfirma. Wenn keine rechtlichen Bedenken sind, wird die Sorte in unserem Vergleichsanbau und auf Betrieben des Initiativkreises getestet. Wenn sich dabei die Empfehlung bestätigt, bauen wir mit einem Betrieb des Initiativkreises eine eigene Erhaltungszucht und Vermehrung auf.
Für geschützte Sorten, die Mitglieder des Initiativkreises im Auftrag der Bingenheimer Saatgut AG vermehren, zahlt die Bingenheimer Saatgut AG an die Züchterfirma eine Lizenz. Die Lizenzzahlung leistet einen Beitrag zum Erhalt der Sorte und zur Refianzierung der Züchtung. Auch für Sorten des Vereins Kultursaat e.V. zahlt die AG Lizenzen. Um die Zielsetzung dieser Zahlung besser deutlich zu machen, nennen wir diese Lizenz auch Sortenentwicklungsbeitrag. Mit diesem Beitrag kann die Erhaltungszucht einer bestehenden Sorte und die Neuzüchtung weiterer Sorten fi nanziert werden. Diese Zahlungen berücksichtigen wir bei der Kalkulation des Saatgutpreises. Die SaatgutverwenderInnen beteiligen sich so durch den Kauf der Sorten an deren Erhalt und an der Entwicklung neuer biologischdynamischer Sorten.

 


Saatgutvermehrung

Aufgrund der langen Kulturzeit der Saatgutvermehrungskulturen ist die Kulturführung besonders anspruchsvoll. Widrige Witterungsverhältnisse und die Beikrautregulierung erfordern immer wieder besondere Anstrengungen. Jedes Jahr freuen wir uns über Betriebe, die mit der Saatgutvermehrung beginnen wollen. Gerade zu Beginn der Arbeit ist der Erfahrungsaustausch besonders wichtig.

 

Aktiv gegen Gentechnik

Der zunehmende Einsatz von gentechnischen Verfahren in der Pflanzen- (und Tier-) züchtung sowie der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen stellt für alle Beteiligten in der Biobranche eine große Herausforderung dar. Die Bingenheimer Saatgut AG ist Mitbegründerin der „Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit (IG-Saatgut)“. Die Interessengemeinschaft bündelt das politische Engagement ökologischer Saatguterzeuger, Züchter und Erhaltungsinitiativen, initiiert Projekte und ist eine Plattform zum Wissenstransfer für ihre Mitglieder. Gemeinsam mit der „Zukunftsstiftung Landwirtschaft“ und dem Projektbüro „Save our Seeds“ hat die Interessengemeinschaft erneut die Aktion "Bantam Mais" durchgeführt. Diese samenfeste Zuckermaissorte ermöglicht HausgärtnerInnen einen Einstieg in die Themen Saatgutvermehrung, Gemüseproduktion und Gefährdung durch gentechnisch veränderte Sorten.

 

Saatgutfragen national und international vertreten

 
Sortentag 2009 in der Gärtnerei Piluweri

Aufgrund der gesellschaftlichen Diskussion zum Thema Gentechnik wird die Frage nach einer echten Alternative – konsequentes Ökosaatgut von der Neuzüchtung über die Erhaltungszucht bis zur Saatgutvermehrung - immer stärker wahrgenommen. So sind wir auch immer häufiger auf Veranstaltungen als RednerIn oder mit einem Informationsstand gefragt. Herausragende Ereignisse im Bereich der Erwerbskunden sind dabei die Sortentage der Gärtnerei Sannmann (Hamburg), am Obergrashof (Dachau bei München) und bei Piluweri (Nähe Freiburg). Wenn Sie selber einen Sortentag in Zusammenarbeit mit uns durchführen wollen, kontaktieren Sie uns. Presseerklärungen finden Sie unter "Aktuelles".

 

 

International

Ende August 2009 fand weltweit zum ersten Mal ein von der Dachorganisation der Ökolandbau-Verbände organisiertes Treffen zum Thema Züchtung in Santa Fe, New Mexico (USA) statt: 1st IFOAM International Conference on Organic Animal and Plant Breeding. Fast jedes Thema, welches man aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der ganzen Welt – von Alaska bis Zimbabwe – betrachtet, dürfte besondere Schwierigkeiten mitbringen. So ist es auch bei dem Thema Pfl anzen- und Tierzüchtung: fehlen doch bisher vor allem klare Definitionen und Zielvorstellungen zum Thema Züchtung. Umso bemerkenswerter erscheint dieser Schritt der IFOAM die Öko-Weltgemeinschaft bei diesem umfangreichen Thema zu vereinen. Auf der Website der IFOAM kann das Positionspapier der Dachorganisation eingesehen werden. Und mit dem extra eingerichteten Internetblog ist für jedermann die Möglichkeit gegeben, nach der Konferenz auf breiter Ebene weiter zu diskutieren. Bezüglich der Züchtungstechniken schlägt die IFOAM zwei Prinzipien für die ökologische Züchtung vor: 1.) Die Züchtung soll auf der Ebene der ganzen Pflanze arbeiten und nicht direkt auf der molekularen Ebene ansetzen. 2.) Die Züchtung soll die natürliche Fortpflanzungsfähigkeit der Pflanze erhalten. Darüber hinaus fordert das Positionspapier, dass wichtige Grundlagen des ökologischen Landbaus, wie die der Prozessqualität sowie sozioökonomische Aspekte (z. B. kein Patent auf Leben) auch in der Züchtung Berücksichtigung finden. Wir unterstützen diese grundlegenden Aussagen und arbeiten an der konkreten Ausgestaltung der IFOAM Standards weiter mit. In einem Workshop konnten wir den Initiativkreis vorstellen. Unser Modell: - partizipatorisch, - on farm, - konsequent ökologisch: von der Züchtung über Erhaltungszüchtung, bis zur Saatgutvermehrung - der besondere soziökonomische Ansatz wurde vielfach als einzigartig und wegweisend für den Aufbau einer echten Alternative gesehen. Wir verstehen dies als Ermutigung, für die im Alltag immer wieder auftretenden Fragen zeitgemäße Lösungen zu suchen.

 

Erster Schritt für ein transatlantisches Bündis

Organic Seed Alliance 2009
 

Am Rande der IFOAM – Tagung in Santa Fe wurden interessante Kontakte geknüpft. Die Bio-Saatgut-Allianz, mit Sitz in Washington, USA, organisiert Workshops zu ökologischer Saatgutproduktion und Züchtung und vernetzt Wissenschaftler und Praktiker. Nachdem wir mit Vertretern der Organisationen überraschend viele Übereinstimmungen zwischen den Zielen der Bio-Saatgut-Allianz und Kultursaat e.V. sowie Bingenheimer Saatgut AG festgestellt hatten, war schnell deutlich, dass der Kontakt in Zukunft ausgebaut werden soll.