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Ihr Bingenheimer Saatgut - Team

Anleitung und Tipps zur Aussaat

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Gründüngung aussäen – wie es gelingt:

  1. Das abgeerntete Beet mit einer Hacke oder einem Sauzahn gut lockern.
  2. Mit einem Rechen die Fläche einebnen und größere Erdbrocken zerkleinern, so dass ein feinkrümliges Saatbeet entsteht.
  3. Das Saatgut mit der Hand breitwürfig aussäen, das heißt mit einem weiten Armschwung möglichst gleichmäßig auf der Fläche verteilen. Alternativ dazu können auch Furchen gezogen werden, und das Saatgut per Hand oder kleiner Handsämaschine in die Reihen gesät werden.
  4. Anschließend mit dem Rechen flach einharken oder mit der Hacke nochmals kreuz und quer durchhacken bzw. bei Reihensaat die Furchen wieder schließen.
  5. Mit einer Gießkanne oder einem feinen Wasserstrahl befeuchten.
  6. Während der Keimphase die Erde nicht austrocknen lassen.

Wie geht es weiter?

Friert die Gründüngung im Winter ab, sollte sie als Mulchdecke auf dem Beet liegen bleiben, um so den Boden zu schützen. Im Frühjahr kann sie eingearbeitet werden oder, bei viel Masse, mit einem Rechen o. ä. entfernt und auf den Kompost gegeben werden. Die Wurzeln bleiben dabei als organisches Material im Boden. Drei bis vier Wochen später kann das Beet neu bestellt werden.

Winterharte Gründüngungen werden in der Regel im Frühjahr gemäht, am besten mit einem kräftigen Rasenmäher, und anschließend eingearbeitet. Das Einarbeiten funktioniert am besten mit einer Grabgabel oder einem Handgrubber, der Einsatz einer Motorhacke ich auch möglich. Es empfiehlt sich aber unbedingt, den frischen und zerkleinerten Grünschnitt vor der Einarbeitung ein paar Tage auf dem Beet liegen und antrocknen zu lassen. Auch hier gilt: Bei viel Masse besser vom Beet entfernen und kompostieren. Höhere Pflanzen mit verholzten Stängeln sollten nach dem Abmähen gar nicht in den Boden eingearbeitet werden, da der Zersetzungsprozess zu langwierig ist.

Kommt die Gründüngung im Laufe des Jahres zur Blüte ist es sinnvoll, sie nach dem Verblühen und vor der Samenreife umzubrechen. So verhindert man, dass die reifen Samen in den Boden gelangen und wieder keimen.

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Und wie ist das mit der Fruchtfolge?

Manche Gründüngungssorten sind selbstunverträglich und daher ist es wichtig eine Fruchtfolge einzuhalten. Wer beispielsweise Kreuzblütler wie Senf als Gründünungspflanzen einsetzen möchte, sollte mindestens vier Jahre warten, ehe er auf derselben Fläche Kohlgewächse anbaut, da diese ebenfalls zu den Kreuzblütlern gehören. Wird dies nicht beachtet, steigt das Risiko für Krankheiten, im Fall der Kreuzblütler etwa für Kohlhernie.

Ähnlich verhält es sich mit den Schmetterlingsblütlern: Klee-oder Wickensorten sollten nicht auf Flächen angebaut werden, auf denen im nächsten Jahr Bohnen oder Erbsen wachsen sollen. Diese reagieren darauf immer mit gehemmtem Wachstum. Mindestens ein Jahr Abstand halten!

Phazelie ist übrigens fruchtfolgeneutral. Das heißt, sie kann im Garten unbedenklich vor oder nach jeder Gemüsekultur angebaut werden.